Der Tag beginnt und endet.
Dazwischen schreibe ich.
Also immer!






























One-Way-Ticket in Richtung Heilung –
nach Diagnose „Ein hoffnungsloser Fall“


Ärzte finden mich doof, da ich ihren Theorien ständig widerspreche. Wunderheiler wiederum deswegen, weil wegen mir der Fahrstuhl in den Himmel immer anhalten muss. Am allerdoofsten allerdings ist die Tatsache, dass dieses Drama mit den beiden Gesundheits-Helfer-Gattungen bereits lange 35 Jahre andauert. Leider ziemlich erfolglos! Höchste Zeit, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen. Ich werde gesund - trotz "Du bist ein hoffnungsloser Fall"-Stempel. Wie genau und mit wessen Unterstützung ich dieses Wunder schaffen will, kannst du hier in diesem Live-Blog lesen. 




Wie alles begann ...

Glaubt man Ärzten und Wunderheilern, ist bei mir Hopfen und Malz verloren. Das Schicksal meint, ich habe nun genug an Erfahrungen gesammelt und wäre reif für den Countdown. Na, endlich! Das Abenteuer "One-Way-Ticket in Richtung Heilung" beginnt.

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September 2017: Wo ist der Ausgang?

Meine Seele passt immer auf mich auf, auch wenn ich das gar nicht will. Sie klebt penetrant an meiner Seite und spielt sich als Beschützerin auf. Sogar noch schlimmer als jede Mutti. Höre ich nicht auf sie, baut sie komplizierte Umleitungen. Mit denen finde ich diesen wichtigen Ausgang nicht mehr…

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10. November 2017: Mutprobe

Zunächst alles ganz harmlos. Ich sitze auf dem heimischen Sofa und plaudere mit Mentaltrainer Frank Pudel. Ganz genau will ich alles wissen über ihn und seine Arbeit. Er zeigt es mir am lebenden Objekt: mir! Und so endet der Abend für mich in einer astreinen Mutprobe.

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19. November 2017: Erstklässler

Seit einer Woche bin ich offiziell Erstklässler. Von meinen beiden Lehrern habe ich spannende „Gesund-werden“-Hausaufgaben aufbekommen. Dazu überreichten sie mir eine kreative Bastelanleitung. An Tag 8 feiere ich den ersten Erstklässler-Erfolg. Ich, stolz wie Bolle!

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20. November 2017: Herzklopfen

Ein harmloser Anruf bringt mein Herz zum Rasen. Ich muss verrückt sein. Habe soeben einen Termin in Stuttgart vereinbart. Mitten auf der Königstraße, der schlimmsten aller denkbaren Gefahrenzonen. Eine prominente Dame will mich kennen lernen. Wegen einer Story…

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24. November 2017: Verwirrung

Ich spreche pro Tag weitaus mehr Wörter als die Durchschnitts-Bevölkerung. Sagt mein Mann Rüdi. Sollte eigentlich reichen für einen routinierten Umgang mit der deutsch-schwäbischen Sprache. Bis Silke mich auf diese kleine, ähm, Unstimmigkeit aufmerksam macht ...

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26. November 2017: Nächtlicher Spuk

Rüdi und seine Buchhaltung. Zwei Dinge, die nicht zusammenpassen wollen. Ich versuche das Chaos zu bändigen, Rüdi mitsamt der Buchhaltung irgendwie zu retten. Endet damit, dass es in unserem Schlafzimmer plötzlich spukt …

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29. November 2017: Alles doof

Gestern alles doof. Heute auch. Ich garantiert die ärmste Socke unter der Sonne mit einer großen Runde Selbstmitleid im Gepäck. Ist glatt gelogen, also besinne ich mich auf meine Geheimwaffe und haue das Gefühlstief damit ko …

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2. Dezember 2017: Nervensäge

Sie nervt tausendmal mehr als Juckreiz und ist das penetranteste Wesen auf Erden. Du kannst sicher sein: Sie klebt dir ständig an der Backe - egal, was passiert. Okay, dann hilft wohl nur eines: diese Nervensäge mit den eigenen Mitteln schlagen …

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7. Dezember 2017: zwei Paar Schuhe

Die Theorie lebt ja grundsätzlich von der Praxis. Als fleißige Schülerin im Projekt „One-Way-Ticket in Richtung Heilung“ steht diesbezüglich die erste große Klassenarbeit an, um genau das zu lernen: in Form eines kleinen Fieberschubs …

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9. Dezember 2017: Aufstand

An manchen Tagen muss man einfach mal einen Aufstand anzetteln. Ich habe mir dafür den heutigen Samstag rausgesucht, den zweiten im Advent. Rüdi begleitet mich bei meinem Vorhaben. Als Aufpasser und Zeuge …

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12. Dezember 2017: Superwoman

So viele Herausforderungen und alle an nur einem einzigen Tag? Schnell streife ich mir mein Superwoman-Kostüm über und besinne mich auf mein neues Lebensmotto: "Ich schaff das" …

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20. Dezember 2017: Seelenbalsam

In einem Tief der Niedergeschlagenheit macht mir meine Seele heute ein Motivations-Geschenk der besonderen Art. Es soll mir sagen: „Bloß nicht aufgeben, liebe Uli!“

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25. Dezember 2017: Totalabsturz

Seit Freitag sehe ich am Horizont den Abgrund auf mich zukommen. Habe tapfer versucht, ihm irgendwie auszuweichen. Der Heilige Abend, der gleichzeitig mein Burzeltag ist, vollendet die unausweichliche Sache …

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31. Dezember 2017: Abenteuerland

So klammheimlich kann sich das Jahr nicht einfach davonschleichen. Nein, am letzten Tag breche ich fix auf ins Abenteuerland ...

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