Der Tag beginnt und endet.
Dazwischen schreibe ich.
Also immer!






























31. Dezember 2017:
Abenteuerland



So klammheimlich kann sich das Jahr nicht einfach davonschleichen. Nein, am letzten Tag breche ich fix auf ins Abenteuerland auf Foto-Safari... 



34.jpg


Die Tage zwischen Weihnachten und Silvester habe ich mit der spannendsten aller Entdeckungen begonnen: „Wer ist die Uli tatsächlich?“. Ja, ich dachte auch, diese Person kenne ich in- und auswendig. Seit dem denkwürdigen Notfall-Gespräch mit Frank vor ein paar Tagen weiß ich es besser. Um mich selber von allen Seiten neu anzugucken, mussten erst die sieben Verhinderer dran glauben. Frank erzählte mir im Gespräch davon und wir stellten fest: Oh je, die sind bei mir hyperaktiv. Also erst mal die bearbeiten, dann kann’s auch mit der Uli’schen Entdeckung weitergehen. HIER erfährst du mehr über diese Verhinderer, die sich vielleicht auch bei dir eingenistet haben.

 


Die Angst-Schallplatte einfach mal weggeknipst


„Ich will fotografieren lernen!“ Rüdi traut seinen Ohren kaum. Juhu, endlich, endlich darf er seiner Uli sein Herzblut nahebringen. Auf diesen Moment wartet er knapp drei Jahre. Die Geduld in Person, wie immer. Wir legen sofort los mit einer kleinen theoretischen Anfänger-Schulung. Komischerweise verstehe ich heute alles sofort. Was eine positive Einstellung doch alles ausmacht. Dann nehme ich diesen Fotoapparat, der übrigens sauschwer ist, und breche ohne meinen Lehrer alleine auf, um das Gelernte umzusetzen. Allein! Du darfst mich gerne als übermütige Draufgängerin bezeichnen. Exakt so komme ich mir vor.

Spontan stecke ich mir noch einen kleinen Plastik-Elefanten in die Tasche. Derlei bewaffnet geht es ab eine Runde durch unser Dorf. Du glaubst gar nicht, wie viele spannende Ecken ich plötzlich neu entdecke. In die drapiere ich Elefanti und erschaffe kreative Safari-Szenen. Dabei vergesse ich alles, wirklich alles um mich herum. Ich kriege dreckige Schuhe, knie mich mitten ins nasse Gras, einmal stürzt Elefanti sogar in den Bach, aus dem ich ihn retten muss. Die Angst-Schallplatte knipse ich bei alledem komplett aus. Wow! Nach 45 Minuten kehre ich mit meiner Safari-Ausbeute zum Profi zurück und ernte großes Lob. 



33.jpg
36.jpg


Grenzen gibt es nur im Kopf


Ich werde schlagartig mindestens einen halben Meter größer vor Stolz. Ich, die sich ständig einredete, fototechnisch total unbegabt zu sein, kriegt gleich beim ersten Mal super Bilder hin. Grenzen gibt es also doch nur im Kopf! Eine immens wichtige Erfahrung. Danke Rüdi und danke Elefanti.



Wennschon, dennschon!


Abends mache ich grad so weiter und feiere mit Rüdi, meiner Tochter und Schwiegersohn in spe ausgelassen Silvester. Der zweite Knüller an diesem Tag, denn in der Form gelöst in Feierlaune war ich lange nicht mehr. Welcome 2018!



32.jpg
31.jpg


< Zurück



empty